Bemerkungen zum Aufbau der Liste und der Einträge:
Generell kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Einträge in der Liste übernommen werden.
Bauteile, welche in der Liste enthalten sind:
Prinzipiell alle diskreten Halbleiter wie Dioden, Diacs, Transistoren, Thyristoren, Triacs, Voltage-Suppressor, etc.
Analoge, digitale und gemischte IC´s (Integrierte Schaltkreise).
Elektronikmodule (z.B. DC-DC-Wandler, etc.)
Zum Teil auch Bauteile, welche eigentlich keine Halbleiter sind, aber wie solche aussehen, z.B. Quarzfilter, HF-Übertrager in IC-ähnlichen Gehäusen, etc.
Es sind auch Bauteile in der Liste, deren normale (nicht codierte) Bezeichnung so kurz ist, dass man sie nicht so ohne weiteres von einem Code unterscheiden kann. Grund dafür ist, dass die Liste helfen soll, Bauteile zu identifizieren, und da ist es gleich, ob es ein Code oder eine normale Bezeichnung ist (z.B. "GS2J", "GS1A").
Aus Beispiel- bzw. Vollständigkeits-Gründen sind manchmal auch Bauteilbezeichnungen in der Liste enthalten, welche keine Codes und nicht extrem kurz sind.
Einträge (Zeilen):
Im Zweifelsfall bleibt ein Eintrag in der Liste, bis dessen Unrichtigkeit bewiesen wurde - was aber nur sehr selten möglich ist. Bin aber sehr erfreut über Korrektur-Mitteilungen.
Doppel-Einträge werden von mir nach Möglichkeit entfernt. Dies ist aber eine sehr aufwendige Arbeit, trotz einiger Tricks muss die Liste im Endeffekt mehrmals Zeile für Zeile durchgesehen werden – und das bei derzeit 49000 Einträgen! Deswegen wird es immer Doppeleinträge in der Liste geben.
Unterscheiden sich Einträge nur in Gehäuseform oder Hersteller, gelten diese nicht als Doppeleinträge und bleiben. Speziell das Wissen um unterschiedliche Hersteller hilft oft bei der Identifizierung, da es sein kann, dass das Bauteil zwar von Hersteller X stammt, man aber nur ein Datenblatt vom Hersteller Y hat. Differenzen in den Bauteilbezeichnungen gelten auch nicht als Doppel-Eintrag, solange nicht sichergestellt ist, dass es sich um ein und dieselbe Bauteilvariante handelt.
Fehler: Da ein Grossteil der Liste eigenhändig erfasst wird, kommt es leider auch vor, dass sich ganz einfach fehlerbehaftete Bezeichnungen in der Liste befinden, verursacht durch Tippfehler, schlecht lesbare Datenblätter oder ganz gewöhnliche Irrtümer. Werden solche erkannt, werden sie natürlich korrigiert bzw. entfernt.
Unbekannte Einträge:
Bei mir nicht bekannten Angaben steht im jeweiligen Feld üblicherweise "$ ?".
1. Spalte: „Code“
In dieser Spalte steht üblicherweise der Marking-Code.
Hier gibt es aber auch Sonderformen, wie z.B. „Codes“, welche nur aus einer oder mehreren Farben bestehen, wie z.B. "green", "green on black", "green-blue". Die Farben sind je nach Herkunft in deutsch oder in englisch angegeben. Bei diesen Bauteilen handelt es sich oft um bedrahtete Dioden.
In Ausnahmefällen stehen hier auch normale Bauteilbezeichnungen, zum Teil weil sie so kurz sind, dass sie auch Codes sein könnten oder aber auch aus Gründen der Vollständigkeit oder um als Beispiel zu dienen.
2. Spalte: „Package“ (Gehäuse)
Hier befinden sich Angaben zu Bauform und Gehäuse.
Diese Spalte ist so aufgebaut, dass normalerweise am Beginn steht, wie viele Anschlüsse das Bauteil hat, da dies die wichtigste Info in Bezug auf das Gehäuse ist. Diese Angabe ist aber oft nicht eindeutig zu beantworten, da nicht generell klar ist, ob z.B. eine Kühlfahne als eigener Anschluss zählt oder nicht. Dies ist dann an Einträgen wie "3(K)pin, ..." zu erkennen. Das bedeutet dann, dass zusätzlich zu den eigentlichen 3 Pins eine Kühlfahne mit im Spiel ist. Auch unbenutzte Pins oder miteinander elektrisch verbundene Pins führen zu Unklarheiten, da hier die Hersteller zum Teil unterschiedliche Zählweisen anwenden.
Der Eintrag nach den Pins klassifiziert die Gehäusebauform nach Gruppen, wobei
"smd" allgemein für "Surface Mounted Device" steht,
"Draht" für bedrahtete Bauteile,
"Fahnen" für z.B. das "SOT86"-Gehäuse,
"SIL" für Single Inline bzw. ZAG-Gehäuse,
"DIL“ für Dual Inline,
"leadless" für Gehäuse ohne vorstehende Anschlüsse,
"bga" für Ball Grid Array,
"Spezial" für Sondergehäuse, z.B. bei Gabellichtschranken, Hochfrequenztransistoren, etc.
Die anschließende Gehäusebezeichnung ist auch so ein Thema für sich:
Sehr viele Firmen verwenden eigene Gehäusebezeichnungen für zum Teil minimalst geänderte Bauformen, vermutlich um Lizenzgebühren zu entgehen.
Zusätzlich gibt es einige Normen mit jeweils eigenen Bezeichnungen.
Manche Firmen haben für viele Typen dann noch jede Menge „Untertypen“ angelegt, welche sich manchmal nur in minimalen Details unterscheiden.
Andere Firmen wiederum verwenden für ein und dieselbe Bauform oft mehrere unterschiedliche Bezeichnungen. Manchmal entsteht gar der Eindruck, dass sich die dann selber nicht mehr so richtig in ihren eigenen Bezeichnungen zurechtfinden. In der Liste ist dann eine der Firmenbezeichnungen oder eine Normbezeichnung des Gehäuses angegeben. Näheres siehe dann das jeweilige Datenblatt.
Bis jetzt habe ich ca. 1500 Gehäusetypen bzw. –bezeichnungen erfasst.
Am Ende steht dann eine ungefähre Größenangabe, damit man sich bei Unkenntnis der Gehäusebezeichnung wenigstens etwas vorstellen kann. „DM“ steht dann für Durchmesser bei runden Gehäusen.
3. Spalte: „Device“ (Bauteilbezeichnung)
Die Bauteilbezeichnung ist oft nicht zur Gänze angegeben, da es zum Teil sehr mühsam ist, sämtliche Untervarianten eines Bauteils zu erfassen bzw. diese nicht in jedem Fall bekannt sind.
4. Spalte: „Manufacturer“ (Hersteller)
Hier kann es manchmal zu Ungereimtheiten kommen, da in Zeiten wie diesen die Firmennamen sehr oft geändert werden.
5. Spalte: „Description“ (Beschreibung)
Hier steht nach Möglichkeit eine Kurzbeschreibung des Bauteils nach Art oder Funktion, z.B. „Transistor“, „MMIC“, “Supervisory Circuit”, etc. Dient zur schnelleren Identifizierung nach dem Prinzip “das kann es nicht sein” oder “das könnte zutreffen”.
Bitte immer beachten: Der gesuchte Code könnte nicht in der Liste enthalten sein!